Jeder hört gerne Musik. Musik lässt den Alltagsstress hinter sich und lässt träumen von einer anderen Welt. Auf Partys ist Musik unabdingbar, um eine gute Stimmung unter den Gästen zu erzeugen und die Menschen zu verbinden. Gemeinsames und ausgiebiges Tanzen hält nicht nur fit, sondern macht zudem glücklich. Mit Musik kann man Gefühle ausdrücken, die man mitunter nicht in Worte fassen kann. Zu jeder Lebenslage und Stimmung gibt es die passenden Klänge. Das Spektrum an Musik hat keine Grenzen. Jeden Tag kann man von neuen Bands und Solokünstlern lesen und hören. Die Musikbranche besteht aus unzähligen berühmten und weniger berühmten Musikunternehmen, die Musik produzieren. Allerdings erlebt die Musikbranche einen Einbruch in ihren Verkaufszahlen, insbesondere hinsichtlich verkaufter Tonträger.
Durch das Internet ist es möglich geworden, Musik illegal zu beschaffen. Es gibt online Plattformen, die es erlauben, von dem Computer aus sämtliche Musik, jederzeit und in Endlosschleife kostenlos zu hören und Musikvideos zu schauen. Dass man sich damit strafbar macht, wissen viele und trotzdem steigen die Zahlen illegaler Downloads Tag für Tag an. Es werden immer weniger Tonträger verkauft, da man sich dieses Geld lieber für andere Dinge spart. Für die Künstler ist das allerdings eine Existenzbedrohung, da sie von den Einnahmen der verkauften Tonträger leben. Gleiches gilt für die Plattenfirmen. Oft bleibt dann nur noch die Einnahmemöglichkeit durch Konzerte und Merchandising-Artikeln.
Da es eine Vielzahl an Internetbenutzern gibt, die sich online neue Musik beschaffen, haben es sich viele Musiker zur Aufgabe gemacht ihre Internetpräsenz zu steigern, um so viele Menschen wie möglich mit ihren Liedern zu erreichen. Deshalb bieten mittlerweile viele Musiker ganz bewusst kostenlose Downloads an, um ihren Bekanntheitsgrad im Internet zu erhöhen und eine große Fangemeinde zu erzielen. Für viele Musiker zählt im Grunde sowieso nur das Musikmachen und weniger der finanzielle Erfolg. Solange es zum Leben reicht, geben sich viele Künstler auch mit nachteiligen Verkaufszahlen zufrieden.