Massives Übergewicht kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, da es viele Krankheiten begünstigt, zum Beispiel Diabetes oder Herzinfarkte. Durch Abnehmen kann man das Risiko hier deutlich verringern. Allerdings leiden nicht alle, die sich einer Diät unterziehen, unter einem bedenklich hohen Körpergewicht. Viele möchten eher aus ästhetischen Gründen einige Kilos verlieren und Fettpölsterchen abbauen, auch wenn sich ihr Gewicht eigentlich im Normbereich bewegt. Beide Gruppen haben oft Schwierigkeiten, ihr selbst gestecktes Ziel zu erreichen. Viele greifen daher zu Pillen und anderen Präparaten, um die Diät zu unterstützen und deren Erfolg zu erhöhen. Dies ist allerdings nur sinnvoll, wenn man verantwortungsvoll mit den Mitteln und seinem Körper umgeht.
Auch wenn die meisten Diätpräparate ohne Rezept in der Apotheke erhältlich sind, handelt es sich dabei um Medikamente. Daher sollte der erste Schritt nicht in der Einnahme, sondern im Lesen der Packungsbeilage bestehen. Dabei sollte man vor allem auf die Hinweise zu Risikogruppen und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und die Dosierungsanleitung achten. Viele denken hier fälschlicherweise, dass sich bei größeren Einnahmemengen zugleich auch der Erfolg erhöht. Dies ist ein Trugschluss, der zu massiven gesundheitlichen Folgen führen kann. Einige Stoffe sind in geringer Menge zwar wirksam, greifen aber bei höheren Dosierungen den Körper an. Einige Diätpillen arbeiten beispielsweise mit Substanzen, die sich im Magen aufblähen und so das Hungergefühl verringern. Werden diese in zu großer Menge eingenommen, bleibt dafür nicht genug Raum, sodass sie gegen die Magenwand drücken und diese beschädigen können. Die in der Beilage empfohlene Dosierungsmenge sollte also nicht eigenmächtig erhöht werden.
Außerdem sollte man davon absehen, Diätmittel aus dem Ausland zu bestellen. Im Gegensatz zu Deutschland werden Medikamente nicht in allen Ländern genau geprüft, ehe sie auf den Markt gelangen. Bei einigen Mitteln fehlen obendrein Angaben zur genauen Dosierung oder zu den Inhaltsstoffen. Sicherheitshalber ist es also besser, auf im Inland zugelassene Produkte zurückzugreifen.