Viele Verbraucher nutzen die Möglichkeit, ein Fahrzeug aus den USA zu erwerben.Diese kann man über einen Händler im Heimatland beziehen oder direkt im Herstellerland kaufen. Um so einen Wagen im jeweiligen Heimatland anzumelden, müssen einige Richtlinien eingehalten werden. Da die Fahrzeuge für die USA konzipiert sind, entsprechen diese auch den dortigen Gesetzen, die sich in einiger Hinsicht von denen zu Hause unterscheiden können.
Für die Ausfuhr eines Fahrzeugs ist es erforderlich, dass dieses in den USA angemeldet ist. Die Zulassung benötigt man im Heimatland, um die notwendigen Daten zu ermitteln.
Diese braucht man für die Begutachtung durch einen Sachverständigen. Das Gutachten ist für die Zulassung unumgänglich. In ihm müssen Angaben zum Abgasverhalten, der Anhängelast, der Beleuchtung des Fahrzeugs und einige andere Angaben stehen. Gebrauchte US Fahrzeuge müssen auch im Hinblick auf die Bereifung und das Modeljahr untersucht werden. Die Reifen entsprechen nur mit einer bestimmten Markierung den Vorschriften des Heimatlandes. Darauf kann man schon beim Kauf achten, um spätere Kosten zu vermeiden. Das Modeljahr ist nicht nur bei der Zulassung von Wichtigkeit, sondern auch beim Kaufpreis. Jedoch kann man dieses oft nicht mehr mit dem Zulassungsdatum vergleichen, da bei einem nachfolgenden Besitzer die Erstzulassung nicht mehr notiert wird. Das Jahr der Herstellung kann man unter Umständen aus der Zulassung ersehen. Jedoch muss man wissen, dass z.B. ein Modeljahr 1991 bedeutet, dass der Wagen zwischen dem Herbst 1990 und dem Herbst 1991 gebaut wurde. Den Monat findet man vielleicht auf einem entsprechenden Aufkleber in der Fahrertür oder deren Rahmen.